Kulturtag 2010 - 11

Am 2. September 2010 besuchen unsere 1. - 9. Klässler die Tellspiele in Interlaken.

 

Bericht Tellspiele

 

Am 2. September ist die gesamte Schule Lauterbrunnen mit dem Zug nach Wilderswil gefahren und von dort aus zu den Tellspielen spaziert. Als wir dort angekommen waren, durften wir einen Blick hinter die Kulissen werfen. Eine Frau erklärte uns alles.

Danach brätelten und picknickten wir. Es hatte viele Kinder dort. Auf dem Platz vor den Tellspielen hatte es viele Stände mit verschiedenen Sachen. Zum Beispiel hatte es einen Schnitzer, eine Frau, die aus Stroh schöne Figuren flocht und sogar einen Stand, an dem man Armbrust schiessen konnte.

Um acht Uhr begannen die Tellspiele: In einem friedlichen Dorf am Vierwaldstättersee wohnten viele Bauern und übten dort ihr Tagwerk aus. Doch ein böser Landvogt wütete in jenem Dorf. Er plagte und unterdrückte die Bauern. Eines schönen Tages befahl er, dass alle, die an seinem Hut, den er an eine Stange gehängt hatte, vorbei gingen, müssten diesen grüssen. Doch Tell verweigerte den Befehl und musste zur Strafe einen Apfel vom Kopfe seines Sohnes schiessen. Als Gessler bemerkte, dass Tell ein so guter Schütze war, liess er ihn einsperren. Als sie ihn aber in den Zwing-Uri bringen wollten, floh er vom Schiff. Als Gessler Tell suchte erschoss dieser den bösen Landvogt. Darauf schworen die Bauern aus Uri, Schwyz und Unterwalden, die Vögte zu vertreiben. So wurde alles gut.

Nach dem Schauspiel fuhren wir mit dem Bus wieder nach Lauterbrunnen. Es waren alle ein bisschen müde von der Fahrt.

 

Nicole Brunner, 7. Klasse