Juli 2015

In 60 Tagen um die Welt

Die Wengen Kinder feiern ihr Examen

Am Mittwoch und Donnerstag reisten die sechzig Kinder der Volksschule Wengen rund um die Welt mit Gesang und Tanz und feierten somit das Ende des Schuljahres.  

 

Die Weltreise war geplant: Die sechzig Kinder der Volksschule Wengen verliessen ihre Heimat, um in sechzig Tagen um die Welt mit Gesang und Tanz zu reisen. Sie luden die vielen Verwandten und Bekannten ein, mitzukommen.

Die Fünft- und Sechstklässler sagten jeweils das neue Land an, mit Fakten und Wissenswertes. Danach wurde getanzt! Die Lieder „An der Nordseeküste“, „Hey, hey Wicky“ oder „Gloria“ gaben bereits einen Vorgeschmack auf die kommende, spannende, lustige und geheimnisvolle Reise. Die Erst- und Zweitklässler, gekleidet als Matrosen hatten viel zu tun. Sie stachen in See mit ihrem grossen Segelschiff und sangen nach getaner Arbeit das kroatische Lied „Dom“, weil sie gerade in Kroatien waren. Joâo sprach über Portugal, Maria sang a capella „Conquistador“, das im Refrain durch den Chor unterstützt wurde. Vom Süden aus segelten die Matrosen nach Irland, was ihnen schlecht bekam; sie waren alle betrunken („Drunken sailor“) – sie bekamen dadurch leider den irischen Tanz der Ältesten gar nicht mit.

Nach der offiziellen Pause wurde der Anker gehoben („Anker los“) und in Afrika die Reise fortgesetzt. In Südafrika sangen die Dritt- und Viertklässler das Lobeslied „Si Jahamba“ und zum Abschied „Hamba-Nikale“. Weiter ging es nach Nordamerika, wo die Indianer ihrer Tradition nachgingen: Die Kindergärteler sorgten für Aufsehen, denn sie spielten, musizierten, tanzten und sangen auf der Bühne. Die Matrosen nahmen Kurs auf Südamerika („Ab in den Süden“), wo die Musikschüler zwei Flötenstücke zum Besten gaben und die Fünft- und Sechstklässler „My Bonny is over the ocean“ vortrugen. Mauro brachte den Zuschauern Hawaii näher, unterstützt durch die Kindergärteler in ihren bunten Baströckchen und Blumengirlanden um den Hals. Für das Schlussbild landeten alle Mitwirkenden in China, wo sie gemeinsam ein chinesisches Lied vorsangen. „Zämmä tschille“ zum Abkühlen und „he’s a pirate“ zum Abschluss brachte die volle Turnhalle zum Vibrieren.

 

Abschiedsworte durch den Schulleiter

Andreas Kummer, der Schulleiter, bedankte sich herzlich bei den Schülern und den Lehrern für den unterhaltsamen und aufregenden Abend, der ein Erfolg war!

Er verabschiedete die zehn Sechstklässler (Anna, Anja, Dennis, Gina, Janic, Jessica, Leonie, Maria, Sandro, Xavier) mit einer kleinen Stärkung für ihren Weg nach Lauterbrunnen. Er nahm auch temporär Abschied von Linda Wyss, die in Mutterschaftsurlaub geht. Unterstützt wurde ihr Abgang durch die Erst- und Zweitklässler (die Matrosen), die die vielen Bébé-Kleider an einer langen Wäscheleine hereinbrachten. Die Fünft- und Sechstklässler übergaben der werdenden Mutter eine grandiose Windeltorte.

Andreas Kummer lobte und dankte der Tagesschule für Speis und Trank, was den Abend abrundete.

Die Schüler der verschiedenen Klassen nahmen abwechslungsweise Abschied von ihren Lehrkräften und übergaben tolle Geschenke.

Der neue Präsident der Bildungs- und Kulturkommission der Gemeinde Lauterbrunnen, Kurt von Allmen aus Mürren, stellte sich kurz vor und begrüsste die grosse Versammlung in der Turnhalle.

Fotos / Text: Sylviane Mathys

                                                                                                                        Dezember 2014

Schulweihnacht 2014

                                                                                                                        November 2014

Latärnliumzug Wengen


Laterne, Laterne – Sonne, Mond und Sterne

 

Laternen-Umzug durch Wengen

 

Über 40 Kinder spazierten am Montagabend durch die Dorfstrasse von Wengen, alle mit einer selbst gebastelten Laterne an der Hand und begleitet von ihren Verwandten und Bekannten.


Der Laternen-Umzug, organisiert durch die Spielgruppe ‚La Coccinelle‘, tatkräftig unterstützt durch den Kindergarten und die erste und zweite Klasse der Volksschule Wengen, fand grossen Anklang. Der Treffpunkt war auf dem Eigerhubel als die Nacht fiel. Langsam erhellte sich der Hügel, denn immer mehr selbst gebastelte Laternen erleuchteten, sei es im Glas, sei es in der geschnittenen Plastikflasche, sei es aus den geschnitzten Rüben.

 

Feierlicher Umzug

Nach der kurzen Ansprache der Spielgruppenleiterin trugen alle Kinder ihre gelernten Lieder vor. Die Spielgrüppeler wurden klanglich durch die Schüler unterstützt, die lautere Stimmen hatten. Gemütlich bewegten sich zuerst die jüngsten Kinder Richtung Dorfstrasse, gefolgt von den grösseren. Zweimal wurde noch gesungen, was dem Umzug einen feierlichen und stimmungsvollen Rahmen gab.

 

Kulinarisch verwöhnt

Auf dem Schulhof loderte das Feuer, das die Kinder magisch anzog. Die Kindergärtnerin, Tosca Hodel, erzählte, nachdem sich alle Kinder mit und ohne Laterne um das Feuer gesetzt hatten, eine Geschichte einer Hexe, die sich selbst in eine kleine Hexe verwandeln wollte. Mäuschenstill war es, so dass das Knistern des Feuers und die Stimme der Erzählerin zu hören waren. Der Abschluss der Geschichte war die Einladung zum Essen.

Die Tagesschule hatte Suppe, Wurst und Brötchen bereit gestellt, das sie am Nachmittag vorbereitet hatten. Die Kinder der vierten Klasse bemühten sich, all die Gäste zu bedienen und sie mit dem geschenkten Punsch zu verwöhnen. Unter den Besucher hatte sich der neue Schulleiter, Andreas Kummer, gemischt, um diesen alljährlich stattfindenden Anlass in Wengen zu erleben. Die Organisatoren fühlten sich geehrt.

Dank den milden Aussentemperaturen verweilten die zahlreichen Kinder und Erwachsene etwas länger vor Ort.


Lichterfest Wengen

                                                                                                                             August 2014

Bräteln auf dem Flielenboden

                                                                                                                             August 2014

Farbenfroher Schulstart