Gemeinderatsbeschluss zur Reorganisation der Schulstrukturen vom 6. Februar 2018

Schulstandort Mürren soll vorerst erhalten bleiben

Der Gemeinderat hat sich nach intensiven Diskussionen für den Standort Mürren ausgesprochen. Dies entgegen dem Antrag der vorberatenden Kommission.

 

In den vergangenen Monaten hat eine Projektgruppe, in Zusammenarbeit mit Heiner Schmid, PH Bern, im Auftrag des Gemeinderates nach neuen, stabilen Strukturen für die Schule im Lauterbrunnental gesucht. Dazu wurde auch die Bevölkerung, im Rahmen von Arbeitssitzungen, einbezogen. Anlässlich einer öffentlichen Informationsveranstaltung wurden die verschiedenen Modelle vorgestellt. Die Besucher konnten an dieser Informationsveranstaltung eine Bewertung der Modelle vornehmen. Die Bildungs- und Kulturkommission hat anschliessend ihre Beurteilung der drei vorliegenden Modelle vorgenommen und dem Gemeinderat einen Antrag für das künftige Schulmodell vorgelegt. Die Kommission steht für ein Schulmodell mit zwei Schulstandorten in den Orten Lauterbrunnen und Wengen ein. Die Aufgabe des Gemeinderates war es nun, nach einer Lösung zu suchen, welche möglichst alle Bedürfnisse berücksichtigt. Nach einer intensiven Diskussion hat sich der Gemeinderat für den Erhalt des Schulstandortes Mürren ausgesprochen. Mit diesem Entscheid will der Gemeinderat den Ort Mürren mindestens in den nächsten Jahren in Bezug auf die Schule nicht schwächen und so dem laufenden Abbau von öffentlichen Angeboten entgegenwirken. In der Schule Mürren wird künftig die Basisstufe angeboten, in der Schule Wengen die Basisstufe, eine 3./4. Klasse sowie eine 5./6. Klasse und in der Schule in Lauterbrunnen die Basisstufe, eine 3./4. Klasse, eine 5./6. Klasse sowie zwei 7. bis 9. Klassen. In dieser Planung musste berücksichtigt werden, dass gemäss den Vorgaben des Schulinspektorates insgesamt zwei Klassen aufgehoben werden müssen. Die Verantwortlichen der Schule werden nun die nötigen Vorbereitungsarbeiten angehen damit das Schuljahr 2018/19 mit den neuen Strukturen gestartet werden kann.

Lauterbrunnen, 6. Februar 2018

Der Gemeinderat